{"id":912,"date":"2014-01-23T18:28:43","date_gmt":"2014-01-23T18:28:43","guid":{"rendered":"http:\/\/alexanderkobs.de\/?p=912"},"modified":"2018-02-14T18:22:48","modified_gmt":"2018-02-14T18:22:48","slug":"meine-existenz-als-domina-ist-in-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/alexanderkobs.de\/?p=912","title":{"rendered":"&#8222;Meine Existenz als Domina ist in Gefahr&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Erschienen bei: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/regional\/hamburg\/prostitutionsgesetz103_page-1.html\" target=\"_blank\">ndr.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Licht ist schummrig, Kerzen flackern im ganzen Raum. Eine leichte Parf\u00fcmnote h\u00e4ngt noch in der Luft. Im Regal eine Auswahl an Gesichtsmasken, Fesselspielzeugen, Dildos und nat\u00fcrlich Peitschen. Bis eben war Hans noch da. Er kommt alle vier Wochen hierher.<\/strong><\/p>\n<p>Nicole (Name ge\u00e4ndert) sitzt auf dem Bett und schl\u00fcpft aus ihrem Lehrerinnenkost\u00fcm: schwarzer Rock, wei\u00dfe Bluse, hochhackige schwarze Stiefel. Die Haare sind streng nach hinten zum Zopf gebunden. &#8222;Hans war ziemlich unartig im Unterricht. Das muss halt bestraft werden&#8220;, sagt sie mit einem Augenzwinkern.<!--more--><\/p>\n<h3><strong>Prostitutionsgesetz nicht gut f\u00fcrs Gesch\u00e4ft<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_927\" aria-describedby=\"caption-attachment-927\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina111_v-contentgross.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-927\" title=\"domina111_v-contentgross\" src=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina111_v-contentgross-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina111_v-contentgross-300x169.jpg 300w, http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina111_v-contentgross.jpg 568w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-927\" class=\"wp-caption-text\">Diese Halskrause schn\u00fcrt den M\u00e4nnern die Luft ab &#8211; und die haben Spa\u00df dran.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schl\u00e4ge und Dem\u00fctigungen f\u00fcr 220 Euro &#8211; das bezahlen die Freier bei ihr pro Stunde. Rollenspiele sind Nicoles Spezialgebiet. Domina seit 20 Jahren, ihr eigenes SM-Studio &#8211; f\u00fcr die 39-J\u00e4hrige schon immer ein Traum. Und diesen Traum hat sie sich vor vier Jahren erf\u00fcllt. Zentrumsnah gelegen &#8211; mit zwei bis drei G\u00e4sten am Tag. Ein gutes Gesch\u00e4ft, das mit der Versch\u00e4rfung des Prostitutionsgesetzes ins Wanken geraten k\u00f6nnte: &#8222;Meine Existenz als Domina ist in Gefahr&#8220;, sagt Nicole.<\/p>\n<h3><strong>&#8222;Ein sehr hoher Anteil der Prostituierten arbeitet nicht selbstbestimmt&#8220;<\/strong><\/h3>\n<p>Nicole geh\u00f6rt zu den Sexarbeiterinnen, die mit ihrem Job gl\u00fccklich sind. Das ist nicht bei allen so. Im Stadtteil Alsterdorf sitzt J\u00f6rn Blicke an seinem Schreibtisch. Der Leiter des Dezernats Milieukriminalit\u00e4t im LKA wei\u00df: &#8222;Ein sehr hoher Anteil der Prostituierten arbeitet nicht selbstbestimmt oder nicht f\u00fcr sich selbst.&#8220; In Hamburg geht die Polizei von insgesamt 2.500 Prostituierten aus. Wie viele davon wirklich zur Arbeit gezwungen werden, ist unklar.<\/p>\n<h3><strong>Zwangsprostitution schwer zu beweisen<\/strong><\/h3>\n<p>Im vergangenen Jahr wurde in der Hansestadt in 26 F\u00e4llen wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution ermittelt. Aber die Dunkelziffer ist hoch. &#8222;Solche Vergehen sind schwer zu beweisen, weil wir darauf angewiesen sind, dass das Opfer eine Aussage macht. Das machen aber die wenigsten&#8220;, sagt Blicke. In vielen F\u00e4llen spielt die Angst mit. Angst vor dem Zuh\u00e4lter, aber teilweise auch die Angst vor der Abschiebung aus Deutschland. Knapp 1.500 Prostituierte in Hamburg kommen aus dem Ausland. &#8222;Es wird allerh\u00f6chste Zeit das Gesetz zu ver\u00e4ndern&#8220;, sagt Blicke.<\/p>\n<blockquote>\n<h4>Auszug aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD<\/h4>\n<p>&#8222;Menschenhandel und Prostitutionsst\u00e4tten: Wir wollen Frauen vor Menschenhandel und Zwangsprostitution besser sch\u00fctzen und die T\u00e4ter konsequenter bestrafen. K\u00fcnftig sollen Verurteilungen nicht mehr daran scheitern, dass das Opfer nicht aussagt. F\u00fcr die Opfer werden wir unter Ber\u00fccksichtigung ihres Beitrags zur Aufkl\u00e4rung, ihrer Mitwirkung im Strafverfahren sowie ihrer pers\u00f6nlichen Situation das Aufenthaltsrecht verbessern sowie eine intensive Unterst\u00fctzung, Betreuung und Beratung gew\u00e4hrleisten. Zudem werden wir das Prostitutionsgesetz im Hinblick auf die Regulierung der Prostitution umfassend \u00fcberarbeiten und ordnungsbeh\u00f6rdliche Kontrollm\u00f6glichkeiten gesetzlich verbessern. Wir werden nicht nur gegen die Menschenh\u00e4ndler, sondern auch gegen diejenigen, die wissentlich und willentlich die Zwangslage der Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution ausnutzen und diese zu sexuellen Handlungen missbrauchen, vorgehen. Wir werden die Ausbeutung der Arbeitskraft st\u00e4rker in den Fokus der Bek\u00e4mpfung des Menschenhandels nehmen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<h3><strong>Gro\u00dfe Koalition will Prostitutionsgesetz reformieren<\/strong><\/h3>\n<p>Das Gesetz &#8211; das ist das Prostitutionsgesetz aus dem Jahr 2002. Damals wollte die rot-gr\u00fcne Bundesregierung die rechtliche und soziale Lage von Prostituierten verbessern. Zuvor war die k\u00e4ufliche Liebe sittenwidrig, seit der Gesetzeseinf\u00fchrung k\u00f6nnen Prostituierte ihren Lohn gerichtlich einklagen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie sich seitdem krankenversichern. Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit z\u00e4hlt allerdings nur 44 sozialversicherungspflichtig besch\u00e4ftigte Prostituierte, darunter vier M\u00e4nner. Das Gesetz steht nun auf dem Pr\u00fcfstand.<\/p>\n<h3><strong>Freier sollen bestraft werden<\/strong><\/h3>\n<p>Viele Kritiker bezeichneten es sogar als &#8222;Zuh\u00e4lterschutzgesetz&#8220;, weil eher die Hinterm\u00e4nner von der Regelung profitierten. In ihren Koalitionsverhandlungen haben sich CDU, CSU und SPD nun auf eine \u00dcberarbeitung geeinigt. Zur Diskussion steht eine Bestrafung von Freiern, die wissentlich zu Zwangsprostituierten gehen. Au\u00dferdem sollen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution ein verbessertes Aufenthaltsrecht erhalten, wenn sie in Strafverfahren aussagen. Aus dem Rotlichtmilieu kommt starke Kritik.<\/p>\n<h3><strong>&#8222;Uns wird die wirtschaftliche Grundlage entzogen&#8220;<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_941\" aria-describedby=\"caption-attachment-941\" style=\"width: 599px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina129_v-contentgross.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-941\" title=\"domina129_v-contentgross\" src=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina129_v-contentgross.jpg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"337\" srcset=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina129_v-contentgross.jpg 568w, http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina129_v-contentgross-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-941\" class=\"wp-caption-text\">In einer Glasvitrine ist das &#8222;Spielzeug&#8220; aufgereiht.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nicole kann \u00fcber das Vorhaben der Koalition nur den Kopf sch\u00fctteln. Sie h\u00e4ngt ihr Lehrerinnenkost\u00fcm zur\u00fcck in den Kleiderschrank und bereitet sich auf ihren n\u00e4chsten Gast vor. Peter, Mitte 50, hat sich angemeldet. Er ist verheiratet und zweifacher Familienvater. F\u00fcr ihn zw\u00e4ngt sie sich in ein schwarzes Latexkleid. Auch Peter wird gleich in einen Gummianzug gesteckt, am Andreaskreuz fixiert, geknebelt und ausgepeitscht. &#8222;Er will eigentlich immer das Gleiche&#8220;, wei\u00df Nicole. Ob Peter nach einer Reform des Prostitutionsgesetzes noch zu ihr kommen w\u00fcrde, ist fraglich. &#8222;Wenn ein Gast das Gef\u00fchl haben muss, dass er etwas Verbotenes tut, f\u00fcr das er bestraft werden kann, wird sich sicher so manch ein Mann \u00fcberlegen, ob er jetzt wirklich ins Bordell gehen m\u00f6chte oder nicht. Und damit bestraft man auch die Prostituierten wie mich, denen dann die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird&#8220;, sagt sie. &#8222;Und wie soll der Mann bitte wissen, ob die Frau freiwillig oder nicht selbstst\u00e4ndig arbeitet?&#8220;<\/p>\n<h3><strong>Kaum eine Chance auf Bordell-Kontrolle f\u00fcr Hamburger Polizei<\/strong><\/h3>\n<p>Deutschlandweit gibt es sch\u00e4tzungsweise 3.000 Bordelle, um die 400.000 Frauen sollen dem Gesch\u00e4ft der k\u00e4uflichen Liebe nachgehen. Genaue Zahlen gibt es nicht. Sch\u00e4tzungen vom Statistischen Bundesamt gehen davon aus, dass die Branche jedes Jahr bis zu 15 Milliarden Umsatz macht. Ermittler J\u00f6rn Blicke hat es seit 2002 schwerer seiner Arbeit nachzugehen. &#8222;Es gab damals eine Regelung im Strafgesetzbuch, die hie\u00df F\u00f6rderung der Prostitution. Das erm\u00f6glichte eine relativ niedrigschwelliges Einschreiten in Bordellen, allerdings immer mit einem richterlichen Beschluss, den man aber vergleichsweise einfach bekommen konnte. Diese Regelung ist weggefallen. Und damit auch eine gewisse Kontrollm\u00f6glichkeit&#8220;, sagt er.<\/p>\n<h3><strong>Rechtliche Situation von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich<\/strong><\/h3>\n<p>Generell hat Hamburg im Vergleich zu anderen Bundesl\u00e4ndern nicht so viele Kontroll-M\u00f6glichkeiten. W\u00e4hrend die Polizei in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Berlin, Brandenburg und Th\u00fcringen zur Abwehr dringender Gefahren jederzeit Wohnungen betreten darf, wenn der begr\u00fcndete Verdacht besteht, dass sie der Prostitution dienen, sind viele R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr die Hamburger Beamten tabu. Sie d\u00fcrfen Bordelle nur so weit betreten, wie es auch der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich ist &#8211; ein Manko. Zwar pflegen die Beamten in den meisten F\u00e4llen ein &#8222;kooperatives Verh\u00e4ltnis&#8220; zu den Bordellbetreibern und werden fast immer hereingebeten, aber wenn das Verh\u00e4ltnis, &#8222;gest\u00f6rt ist&#8220;, dann hat die Polizei ein Problem diese L\u00e4den zu kontrollieren und entsprechend mit den Frauen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, sagt Blicke.<\/p>\n<h3><strong>&#8222;Wir werden alle zu Opfern stigmatisiert, die gerettet werden wollen&#8220;<\/strong><\/h3>\n<p>Nicole sagt, sie habe in ihrer Zeit als Sexarbeiterin noch keine Frau kennengelernt, die nicht freiwillig in der Branche arbeitet. Den Anteil der Zwangsprostitution h\u00e4lt sie f\u00fcr gering. Nicht alle Bewohner des Hauses wissen, dass sie ein SM-Studio unter sich haben. &#8222;Viele ahnen es aber&#8220;, sagt Nicole. &#8222;Mein Hausmeister hat nichts dagegen.&#8220; Derzeit werde mit der Diskussion ums Prostitutionsgesetz eine ganze Branche kriminalisiert. Das st\u00f6rt sie. &#8222;Wir werden alle zu Opfern stigmatisiert, die gerettet werden wollen. Das stimmt aber nicht.&#8220; Ihr Handy klingelt. Peter kommt einen Tick sp\u00e4ter.<\/p>\n<h3><strong>&#8222;Mir bringt meine Arbeit sehr viel Spa\u00df&#8220;<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_946\" aria-describedby=\"caption-attachment-946\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina125_v-contentgross.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-946\" title=\"domina125_v-contentgross\" src=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina125_v-contentgross-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina125_v-contentgross-300x169.jpg 300w, http:\/\/alexanderkobs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/domina125_v-contentgross.jpg 568w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-946\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Das neue Gesetz soll nur kommen, um unsere Branche komplett zu \u00fcberwachen.&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>Rund 2.000 M\u00e4nner hat sie in ihrem Leben schon bedient, 80 Prozent sind Stammg\u00e4ste. Ihr Ehemann wei\u00df von ihrem Job &#8211; ist stolz darauf und unterst\u00fctzt sie. Das lederbezogene Andreaskreuz in einem der drei R\u00e4ume des Bordells, an dem gleich auch Peter fixiert wird, hat ihr Mann in Handarbeit in der heimischen Garage zusammengezimmert. Sie sieht sich als Kleinunternehmerin &#8211; hat knapp 40.000 Euro in die Einrichtung investiert, schreibt mittlerweile schwarze Zahlen. &#8222;Das neue Gesetz soll nur kommen, um unsere Branche komplett zu \u00fcberwachen. Man will uns weghaben. F\u00fcr mich gleicht es eher einem Prostitutionsverhinderungsgesetz.&#8220;<\/p>\n<h3><strong>Auflagenpflicht f\u00fcr Bordelle?<\/strong><\/h3>\n<p>J\u00f6rn Blicke sieht das anders. Das neue Gesetz sei ein richtiger Schritt, sagt er. &#8222;Entscheidend w\u00e4re mir aber, dass man mit einem neuen Prostitutionsgesetz regelt, dass bordellartige Betriebe und auch Bordelle an sich mit bestimmten Auflagen versehen werden d\u00fcrfen.&#8220; Derzeit sei es schwerer eine W\u00fcrstchenbude zu er\u00f6ffnen als ein Bordell. Blicke schl\u00e4gt vor, dass Bordellbetreiber zun\u00e4chst ein F\u00fchrungszeugnis vorlegen m\u00fcssen, bevor sie ein Freudenhaus er\u00f6ffnen. So k\u00f6nnten auff\u00e4llige, eventuell schon mal straff\u00e4llig gewordene Personen, von vornherein abgelehnt werden. &#8222;Und zum anderen m\u00fcsste es auch darum gehen, dass man f\u00fcr die Betriebe selbst gewisse Auflagen machen darf &#8211; um sicher zu sein, dass sie zum Beispiel hygienische Standards entsprechen&#8220;, sagt er.<\/p>\n<h3><strong>Abitur, kaufm\u00e4nnische Angestellte, Domina<\/strong><\/h3>\n<p>Nicole h\u00e4lt die hygienischen Standards ein. &#8222;Sie glauben gar nicht, wie viel Zeit f\u00fcrs Saubermachen draufgeht.&#8220; Sie lacht. &#8222;Und jeden Tag Handt\u00fccher waschen. Das dauert&#8220;. Nach dem Abitur hat sie zehn Jahre lang im kaufm\u00e4nnischen Bereich gearbeitet. Parallel dazu als Domina. &#8222;Ich empfinde es als Privileg, fremden Menschen ihre geheimsten W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen&#8220;, sagt sie. Und das will sie noch lange machen &#8211; trotz eines m\u00f6glichen neuen Prostitutionsgesetzes. Es klingelt. Sie zieht den Rei\u00dfverschluss ihrer Stiefel hoch. Peter ist da.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erschienen bei: ndr.de Das Licht ist schummrig, Kerzen flackern im ganzen Raum. Eine leichte Parf\u00fcmnote h\u00e4ngt noch in der Luft. Im Regal eine Auswahl an Gesichtsmasken, Fesselspielzeugen, Dildos und nat\u00fcrlich Peitschen. Bis eben war Hans noch da. Er kommt alle vier Wochen hierher. 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